Internationaler Austausch
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| Kontakt |
Postanschrift
allg.: Wissenschaftlich-Theologisches Seminar
Postanschrift
allg.: Wissenschaftlich-Theologisches Seminar
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| Privatdozentinnen und Privatdozenten | An
Lehrstühlen
Prof. Dr. Angelika
Dörfler-Dierken PD. Dr. Johannes
Ehmann PD. Dr. Gerhard Lindemann
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| Wissenschaftliche Mitarbeitende |
Dr.
Judith Becker (wiss. Angestellte am Lehrstuhl Prof. Dr. Christoph
Strohm)
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| Nichtwissenschaftliche Mitarbeitende |
Sekretariat
Prof. Dr. Christoph Strohm
Sekretariat Prof. Dr. Winrich Löhr |
| Allgemeine Informationen | Wird Auslegungsgeschichte
in einem sehr weiten Sinn verstanden, so kann man mit Gerhard Ebeling
die Kirchengeschichte als Auslegungsgeschichte der Heiligen Schrift
begreifen. Alles was sich direkt und seinem Selbstverständnis nach,
aber auch indirekt, ohne sich dessen bewußt zu sein, zu den Auswirkungen
der Heiligen Schrift und ihrer Auslegung rechnen läßt, ist
Gegenstand der Kirchengeschichte. Diesem weitem Sinn wird die traditionelle
Bezeichnung Historische Theologie gerecht; sie berücksichtigt auch,
daß die Beschäftigung mit der Kirchengeschichte innerhalb
einer Theologischen Fakultät immer auch von der dogmatisch-konfessionellen
Problematik umgriffen bleibt.
Als eigene Disziplin bildete sich die Kirchengeschichte nach der Auflösung des biblischen Raum- und Zeithorizonts im 17. Jahrhundert. Die traditionelle Unterscheidung von Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte ist in der Lehre weithin - so auch in Heidelberg - zugunsten einer Integration unterschiedlichster Fragestellungen und deren Verknüpfung untereinander aufgegeben worden. Angesichts des riesigen Umfangs und der ganz unterschiedlichen Quellen- und Forschungslage wird die Kirchengeschichte üblicherweise in mindestens zwei Professuren vertreten, von denen die eine ihren Schwerpunkt in der Alten und mittelalterlichen Kirche (Nachfolge Prof. Dr. Ch. Markschies) hat. Da traditionell der Blick auf die gegenwärtige Gesamtlage der Kirchen und religiösen Gruppen ebenfalls zur Kirchengeschichte gehört und die neueste Zeit besondere Aufmerksamkeit erfordert, wird das Fach auch in Heidelberg in zwei Professuren vertreten, wobei die zweite ihren Schwerpunkt in der Kirchengeschichte der Reformationszeit und der Neueren Zeit (Nachfolge Prof. Dr. Gotfried Seebaß) hat. Von den im Vorlesungsverzeichnis und im kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Lehrveranstaltungen widmen sich die drei- oder vierstündigen Hauptvorlesungen im allgemeinen einer oder mehreren Epochen der Kirchengeschichte im Überblick. Die diese Vorlesungen begleitenden Tutorien unter studentischer Leitung sollen die Möglichkeit zu Nachfrage und Austausch über das Gehörte bieten, aber auch an dieser oder jener Stelle vertiefend wirken. Daneben stehen thematisch engere, meist zweistündige Spezialvorlesungen. |
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der theologischen Fakultät zuletzt aktualisiert: 28.06.2007 |